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gswb-Solaranlagen sparen 1,8 Tonnen CO2 ein!

04.05.20  

Die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft (gswb) ist nicht nur die größte Hausverwaltung im Bundesland Salzburg, sondern auch der größte Betreiber von Solaranlagen in unserem Bundesland.

Mehr als 120 Anlagen mit einer Kollektorfläche von gesamt rund 16.000 Quadratmetern sind auf den Dächern von Gebäuden, die von der gswb verwaltet werden, installiert.

 

„Der Gesamtertrag unserer thermischen Solaranlagen hat im vergangenen Jahr mehr als 4,5 Millionen Kilowattstunden betragen. Das entspricht einer Einsparung von 1,8 Millionen Kilogramm des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid. Auf diese starke Solarbilanz sind wir stolz", freut sich der Technische Geschäftsführer der gswb, Dir. Dr. Bernhard Kopf.

 

Die mit den thermischen Solaranlagen gewonnene Energie wird in das Energiesystem der jeweiligen Wohnanlage eingespeist. „Von diesem Zugewinn an kostenloser Sonnenenergie profitieren die Hausbewohner. Rund ein Fünftel sind die Energiekosten für Raumheizung und Warmwasseraufbereitung niedriger, als in Wohnhäusern ohne Solaranlage", betont der Kaufmännische Geschäftsführer der gswb, Dir. Dr. Christian Wintersteller.

 

Der Energiegesamtertrag von über 4,5 Millionen Kilowattstunden entspricht einer Heizölmenge von rund 560.000 Liter. Bereits in den erste drei Monaten des heurigen Jahres hat der Energieertrag rund 550.000 Kilowattstunden betragen, was einer Einsparung von etwa 220 Tonnen CO2 und fast 70.000 Liter Heizöl entspricht.

 

 

Sonnenstrom zahlt sich aus

Die gswb betreibt auch in zehn Wohnanlagen Photovoltaikanlagen, die im vergangenen Jahr einen Gesamtertrag von über 125.000 Kilowattstunden Strom erzielt haben - Tendenz steigend! Die über die Kollektorflächen gewonnene elektrische Energie wird etwa für die Allgemeinbeleuchtung innen und außen oder für die Tiefgarage eingesetzt.

Da im Regelfall mehr Strom produziert wird, als in der eigenen Wohnanlage verbraucht werden kann, wird dieser in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Jeder Mieter bzw. Wohnungseigentümer bekommt den Ertrag aus dem Stromverkauf anteilig auf seiner Stromrechnung gut geschrieben.

 

Wird eine Wohnanlage nicht mit Fernwärme, sondern über eine eigene Heizzentrale, die mit Biomasse betrieben wird versorgt, fällt der Wirkungsgrad bzw. unmittelbare Nutzen des selbst erzeugten Solarstroms noch größer aus: Der Biomassekessel wird mit einem Elektro-Durchlauferhitzer und einem größeren Pufferspeicher kombiniert. Mit dem Strom aus der Photovoltaikanlage wird eine höhere Betriebstemperatur erzeugt, die ein Abschalten des Biomassekessels im Sommer möglich macht. Auf diese Weise erfolgt in der warmen Jahreszeit die Warmwasseraufbereitung mit umweltfreundlich selbst erzeugtem Strom.

 

Die Spezialisten der gswb-Haustechnik prüfen bei der Planung jedes Neubaus, ob sich eine Solaranlage rechnet. Schließlich stellen nicht nur das Primärenergiesystems - beispielsweise ob eine Wohnanlage an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden kann - sondern auch die Lage und Ausrichtung des Gebäudes wichtige Entscheidungskriterien dar.

 

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