Prinzipien

Die gswb als gemeinnützige Bauvereinigung muss nach dem Kostendeckungs-Prinzip arbeiten. Gewinne müssen in den Wohnbau investiert werden. Und Eigenkapital ist für gemeinnützige Zwecke gebunden.

Zu den Grundsätzen der gswb, welche im Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz verankert sind, zählen:

  • Kostendeckung: Die gswb muss mit ihren Kunden ein angemessenes Entgelt vereinbaren. Dieses darf nicht höher, aber auch nicht niedriger angesetzt werden, als es sich aus den Kosten der Herstellung bzw. der Bewirtschaftung der Wohnhäuser ergibt.
  • Gewinnbeschränkung: Ertragskomponenten sind Bestandteil kostendeckender Preise. Sie sind bei jeder gemeinnützigen Bauvereinigung jedoch durch Gesetz und Verordnungen genau festgelegt und in ihrer Höhe begrenzt.
  • Eigenkapital: Durch ihre wohnwirtschaftliche Tätigkeit erwirtschaftet die gswb das notwendige Eigenkapital, das beispielsweise für den Ankauf von Baugrundstücken verwendet wird.
  • Vermögensbindung: Eigenkapital ist auf Dauer für gemeinnützige Zwecke gebunden. Dies wird durch eine Begrenzung der Gewinn-Ausschüttung an die Eigentümer und durch andere Beschränkungen gewährleistet.

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