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gswb lässt HTL in neuem Glanz erstrahlen

19.12.08  

Während andere Schulen zur Zeit über Platzmangel klagen, galt es für die gswb beim Projekt HTL Saalfelden, vorhandene Flächen zu reduzieren und adaptieren.

Die HTL Saalfelden präsentiert präsentiert sich in neuem Glanz. Voraussetzung für die Realisierung dieses Großprojektes war, dass der Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaft (gswb) vom Eigentümer der Schule, dem Alpenländischen Technik Förderungsverein, mit Zustimmung des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, ein Baurecht auf zwanzig Jahre eingeräumt wurde. „Erst damit konnten die Voraussetzungen für eine langfristig sichere Finanzierung geschaffen werden. Andernfalls hätte dieses Projekt wieder auf die lange Bank geschoben werden müssen, obwohl die HTL Saalfelden bereits seit einigen Jahren den heutigen pädagogischen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde", erklärt Dir. Dr. Christian Wintersteller, kaufmännischer Geschäftsführer der gswb.
Eine, wenn auch sanfte, Adaptierung auf den heutigen Status quo war vonnöten, um so durch gezielte Rückbaumaßnahmen eine Erneuerung und Qualitätsverbesserung im Sinne eines reduzierten Raumprogramms zu schaffen. „Vor diesem interessanten Hintergrund stand im Jahr 2003 die Ausschreibung zum Architektenwettbewerb für das Umbau- und Sanierungskonzept, zu dem 28 Projekte eingereicht wurden. Überzeugen konnte die Jury der Münchener Architekt DI Peter Schwinde, der alsdann auch mit der Ausführung betraut wurde", berichtet der technische Geschäftsführer der gswb, Dir. Arch. DI Leonhard Santner. Schwindes Entwurf stand vor allem unter der Prämisse, auf  Neubauteile zu verzichten, da das Raumprogramm eine Reduktion der Nutzflächen vorsah. Im Rahmen der ersten Bauphase wurden jene drei Bauteile umgebaut und saniert, in denen die Fachbereiche Bautechnik, Elektrotechnik und Mechatronik mit ihren Werkstätten untergebrachtwaren. Der zweite Bauabschnitt umfasste die Generalsanierung des so genannten Theoriebereiches.
In der dritten und letzten Bauetappe stand die Sanierung und teilweise Erneuerung der beiden Sporthallen auf dem Programm.
Übersichtlich und hell Eine übersichtliche, einfache Wegeführung durch das gesamte Gebäude zählte zu den grundlegenden Prämissen bei der Planung des Umbaus. Den einzelnen Bauteilen wurden die jeweiligen Schulrichtungen zugeordnet. So wurde eine Neuordnung geschaffen, die eine leichte Orientierung im Schulgebäude von jedem Punkt aus möglich macht.
Mit der Umsetzung eines neuen Brandschutzkonzepts wurden auch die brandschutztechnischen Einrichtungen auf den letzten Stand der Technik gebracht. Großer Wert wurde sowohl auf die thermische Sanierung der Gebäude-Außenhülle und den Einbau neuer wärmedämmender Fenster gelegt, als auch auf die Erneuerung der gesamten Haustechnik mit Heizung, Warmwasseraufbereitung, Lüftungstechnik und Elektroinstallationen. Mit der Anbindung an das Saalfeldener Fernwärmenetz wird eine der größten Schulen im Land Salzburg mit umweltschonender Energie beheizt.

 

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