Startseite > Presse > Firstfeier am ehemaligen Postareal

Firstfeier am ehemaligen Postareal

25.07.08  

Über den Baufortschritt der neuen gswb-Wohnanlage auf dem ehemaligen Postareal konnte man sich kürzlich bei einer Firstfeier überzeugen.

Zur „Firstfeier“ eines ganz besonderen Projektes konnte kürzlich die gswb (Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft) laden: Am ehemaligen Areal des Salzburger Hauptpostamtes, am Engelbert-Weiß-Weg, wird ein modernes Niedrigstenergiehaus mit 104 Wohneinheiten errichtet. Städtebaulich wird die neue gswb-Wohnanlage gegenüber den anderen Gebäuden der Umgebung zweifellos neue Akzente setzten und unter anderem mit bunten Elementen für frischen Wind sorgen. „Sämtliche Wohnungen sind hinsichtlich der Raumaufteilung individuell gestaltet und verfügen über Terrassen oder Balkone. Eine gute Belichtung und damit verbunden hohe Wohnqualität ist durch raumhohe Glaselemente gesichert“, beschreibt der technische Geschäftsführer der gswb,Direktor Architekt DI Leonhard Santner.

Modernste Spezialtechnik

So groß der Vorteil durch die urbane Lage für die Bewohner ist, so herausfordernd sind die technischen Voraussetzungen. Das gesamte Gebäude wird zum Beispiel vom Bahnhof vollflächig dynamisch entkoppelt. Schwingungen werden unterhalb der Bodenplatte abgebaut. Um Lärm zu minimieren werden auch umfangreiche Schallschutzmassnahmen gesetzt.Größtes Niedrigstenergiehaus

Interessant sind auch die zahlreichen Details, die das moderne Niedrigstenergiehaus bietet. „Zum Beispiel können die Bewohner das Fahrrad mittels Aufzug bis vor die Wohnungstüre mitnehmen und in eigens dafür vorgesehene Boxen abstellen. Der Weg in oftmals dunkle Fahrradabstellflächen entfällt ebenso wie der Gang in den Keller. Diese Abstellräume wurden ebenfalls auf die Etage verlegt und dienen so gleichzeitig als funktioneller Schallschutz“, erklärt gswb-Prokurist Baumeister Franz Loidl. Mit der Umsetzung der neuen Wohnanlagewurde von der gswb mit dem Bregenzer Bauunternehmen Rhomberg als Generalübernehmer ein besonders leistungsstarker und erfahrener Partner beauftragt.

Im Januar 2009 bezugsfertig

Wo jetzt noch die Handwerker das Sagen haben, werden ab Januar 2009 lachende Kinder und Menschen, die Urbanität, gute Infrastruktur und Mobilität schätzen, das Leben bestimmen. „Das Wohnungsamt der Stadt Salzburg und die gswb vergeben hier alle Wohnungen gemeinsam“, erklärt Dr. Rosemarie Fuchshofer, von der gswb beauftragte Soziologin, die bereits in der gswb-Wohnanlage „Gartenstadt Aigen“ erfolgreich das soziologisches Projekt „Aigen-Initiative“ leitete. Sie wird, um das Zusammenleben möglichst reibungslos zu ermöglichen und so für hohe Wohnqualität zu sorgen, von Beginn an von der gswb eingebunden und helfen, die künftigen Bewohner sorgfältig auszuwählen. Zielgruppe sind unter anderem junge Familien und Pendler. Selbstverständlich müssen alle Bewerber die Richtlinien der Salzburger Wohnbauförderung erfüllen.

 

Innovatives Energiesystem

Die gswb ist der größte Betreiber von Solaranlagen im Bundesland Salzburg. So wird selbstverständlich auch in der neuen Wohnanlage auf die Kraft der Sonne gesetzt. Das Warmwasser wird mittels Solaranlage erzeugt, eine kontrollierte Be- und Entlüftung sorgt für den notwendigen Luftaustausch, die Energie wird dabei in das Gebäude rückgeführt.

In Kombination mit dementsprechenden Dämmstärken und Materialien entspricht die Wohnanlage höchsten Standards hinsichtlich Energieverbrauchbeziehungsweise Optimierung.

„Die Energiekosten werden dadurch deutlich reduziert, so dass zum Beispiel nicht einmal mehr individuelle Heizungsabrechnungen notwendig sind, da diese sich nicht auszahlenwürden“, erklärt Loidl. Das neue gswb-Projekt ist eines der größten Niedrigstenergiehäuser in Österreich! Die ökologischen Maßnahmen gehen bei diesem Projekt noch wesentlich weiter. Über ein digitales Interface werden die Mieter über den aktuellen Energieverbrauch des Gebäudes informiert und bekommen Tipps zum Energiesparen. Diese erhalten sie unter anderemauf den eigenen Fernseher in der Wohnung. Bei diesem Pilotprojekt der gswb werden Informationen via eines eigenen Informationskanals an die Bewohner gesendet.

 

Bildtext:

Bei der Firstfeier: Prok. Bmst. Franz Loidl, GRMag.Wolfgang Gallei, LRWalter Blachfellner, OAR Peter Holzmann, Arch. DI Ludwig Kofler, ÖVP Wohnbausprecher MMag. Michael Neureiter, Soziologin Dr. Rosemarie Fuchshofer und Dir. Arch. DI Leonhard Santner (v.l.n.r.).

 

JPG-Dokument (1493k) >


nach oben
zurück  |   nach oben  |   drucken Impressum  |   Datenschutz