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Neue Heimat Schwarzach Sanierung und Neubau

20.05.08  

Im Zuge der groß angelegten Sanierung der ehemaligen Südtiroler Siedlung in Schwarzach entsteht auch ein modernes Wohnhaus.

Das neue, nicht nur architektonisch interessante Wohnhaus in der ,Siedlung neue Heimat‘, die ehemalige ,Südtiroler Siedlung‘, entsteht an Stelle von zwei Altobjekten, die nicht mehr wirtschaftlich sanierbar waren, und bietet Platz für 20 neue, leistbare Wohnungen. Die auf sieben Geschoßen angeordneten Wohnungen werden alle mit großzügig dimensionierten Balkonen ausgestattet, die über die gesamte Wohnungsbreite verlaufen und nach Süden ausgerichtet sind. Dort befindet sich auch der öffentliche Park,  der das neue Zentrum der Siedlung bildet. „Die gesamte Wohnanlage sowie die Raumaufteilung der Wohnungen werden komplett barrierefrei, also rollstuhl- und behindertengerecht errichtet“, erläuterte der kaufmännische Geschäftsführer der gswb (Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H.), Dir. Dr. Christian Wintersteller anlässlich der Rohbaubesichtigung in Schwarzach und ergänzt: „Hier in Schwarzach wurde von der gswb bereits im Jahr 2001 ein speziell auf die Bedürfnisse alter Menschen ausgerichtetes Wohnhaus übergeben, das Modellcharakter erlangte.“

Realisierung in fünf Bauetappen

„Der derzeitigeRohbau ist Teil eines langfristig angelegten Sanierungskonzeptes, das bis ins Jahr 2013 reicht“, erklärte der Prokurist der gswb , Baumeister Franz Loidl. Nach Absprache mit den Mietern und der Gemeinde wurden und werden die Häuser der in den 40er Jahren entstandenen Siedlung in einzelnen Bauetappen revitalisiert oder – jene Häuser, die auf Grund von Hausschwamm oder statischen Problemen nicht mehr sanierbar sind – gänzlich ersetzt.

Das Ergebnis lässt sich bereits sehen: Den Bewohner wird nicht nur ein zeitgemäßer Wohnstandard in einem wunderschönen Wohnambiente geboten, vielmehr wurde damit der ganze Ortsteil qualitativ aufgewertet. Maßgeblich beteiligt an diesem Großprojekt war Schwarzachs Altbürgermeister Hermann Steinlechner. „Er hat hier in den vergangenen Jahren federführend zur reibungslosen Umsetzung der ambitionierten Neubau-und Sanierungsprojekten

der gswb beigetragen“, bedankte sich die gswb-Geschäftsführung.  

Zukunftssicheres Energiekonzept

Das neue Niedrigenergiehaus fügt sich auch perfekt ins Energiekonzept der gesamten Siedlung ein. So wird es generell in Massiv-Bauweise errichtet, was nicht nur für einen guten Schallschutz sorgt, sondern auch ein angenehmes, sommerliche Raumklima mit sich bringt und beim Energie sparen hilft. Beheizt wird es via Fernwärme aus dem lokalen Biomassenetz werden. Selbst die Fenster wurden von Architekt DI Robert Schmied mit Drei-Scheiben-Isolierglas geplant, um unnötigen Energieverlust zu vermeiden. Für die Warmwasserbereitung sorgt eine Solarkollektoranlage mit Pufferspeicher. Nach dem Salzburger Wohnbauförderungsgesetz fällt es in die höchste Wärmeschutzklasse.

Aber nicht nur ökologisch ist das Haus ein Vorzeigeprojekt, auch in Bezug auf die Investitions- und Erhaltungskosten, die für die Leistbarkeit der Wohnungen sorgen, kann es sich mehr als sehen lassen. Für den nötigen Komfort wurde je Wohnung ein Tiefgaragenplatz und oberirdisch ausreichend Stellplätze für Besucher und Zweitautos geplant. Die Tiefgarage bietet zudem Abstellräume für einspurige Kraftfahrzeuge.

Fahrräder können direkt im Hauszugangsbereich sicher verwahrt werden.

 

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