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Seniorenwohnhaus Seekirchen übergeben

18.05.08  

Der von der gswb errichtete „Arkadenhof“ in Seekirchen wurde im Mai 2008 offiziell übergeben.

Ein Zuhause schaffen, woman sich wohl fühlt und gerne verweilt - das war die Zielvorgabe für die gswb (Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft m.b.H.) bei der Planung und der Gestaltung des neuen Seniorenwohnhauses in Seekirchen. Doch bei einem Wohnheim für betagte Menschen ist es nicht geblieben: So finden imneuen „Arkadenhof" - der am vergangenen Sonntag mit einem großen Festakt offiziell eröffnet wurde - nicht nur Senioren ihre neue Heimat, vielmehr sind nun auch eine Arztpraxis, Kindergruppen, der neue Stützpunkt des Sozialen Hilfsdienstes sowie verschiedene
Therapie-Räumlichkeiten untergebracht.
„Um eine hohe Architekturqualität sicherzustellen, führt die gswb bei großen Projekten internationale Wettbewerbe durch. Als Siegerprojekt für den Arkadenhof ist der Entwurf des Berliner Büros SEHW Architektur hervorgegangen. Dieser überzeugte durch seine praxisorientierte Ausführung, moderne Architektur, sorgfältige Auswahl der Materialien und die Berücksichtigung von an Feng Shui orientierten Wohlfühlelementen", erklärt gswb-Prokurist Baumeister
Franz Loidl.

Seniorenhaus als Herz des Arkadenhofs

Tragende Säule des Arkadenhofs ist nach wie vor das Seniorenhaus. Es fungiert als der sogenannteHauptnutzer, um den die anderen Einrichtungen positioniert wurden. „Zudem trug es wesentlich zur Namensgebung des Gebäudes bei. Denn Arkade kommt vomlateinischen arcus - dem Bogen. Und einen Bogen
umfasst hier das weite Konzept der Menschlichkeit, das sich
schlussendlich im Seniorenhaus manifestiert und bündelt", wie
Dr. Christian Wintersteller, kaufmännischer Geschäftsführer der gswb, betont. Sämtliche Säulen wie kommunikatives Miteinander,
Nächstenliebe, Hilfe, Pflege und Gesundheit kommen hier gemeinsam zum Tragen. „In Würde alt werden ist bei uns keine
leereWorthülse sondern wird zur gelebten Realität", betont Bürgermeister Johann Spatzenegger. Gabi Hemetsberger, Leiterin
des Seniorenhauses, präzisiert: „Unsere hellen, freundlichen Einzelzimmer wurden nach den modernsten Gesichtspunkten
der Altenpflege konzipierten."
So wurden zum Beispiel auch die kleinen, für Rollstuhlfahrer und bettlägrige Menschen ungeeigneten Kleinbalkone durch große, das Miteinander fördernde, großzügig dimensionierte Gemeinschaftsterrassen ersetzt. Als eine Art gemeinsames Wohnzimmer steht je zwölf Bewohnern ein großer Raum zur Verfügung, wo, wie Margit Riß-Zippusch, Leiterin des Pflegedienstes erklärt, „unter anderem, als Förderung und
Erhaltung der Eigeninitiative, das Frühstück selbst zubereitet
werden kann." Betreten wird das Seniorenwohnhaus vom Vorplatz
aus über ein großzügiges Foyer, das gleichzeitig als Cafeteria
genutzt wird. Dank der großflächigen Verglasung verbreitet
sich nicht nur eine besonders helle und freundliche Atmosphäre,
sondern lässt auch einen großzügigen Ausblick in den inneren Teil der Anlage – dem Atrium – zu.

Atriumals Erlebnis- und Erholungsraum

Das Atrium gilt alsHerzstück der Anlage, umden alle Bereiche des Arkadenhofs – das auf mehrere Geschoßebenen verteilte Seniorenwohnhaus sowie die im Erdgeschoß untergebrachten Räumlichkeiten für Arztpraxis, Therapieräume, Kinderspielgruppen und die hauseigene Kapelle – gruppiert sind. Er bietet den Bewohnern nicht nur Begegnungs-  und Erholungsflächen unter freiem Himmel, sondern ist gleichzeitig Aufenthaltsplatz, Treffpunkt von Kindern der Schulkindgruppen sowie den Besuchern der Arztpraxis und der Therapeuten.

Innovatives Energiesystem

Bereits bei der Ausrichtung des Gebäudes hat man darauf geachtet,

möglichst viel Sonne ins Haus zu lassen. Diese optimale Situierung trägt zum Wohlbefinden der Menschen bei, kommt aber auch der Haustechnik zugute. Auf dem begrünten Dach befindet sich eine Solaranlage, die Sonnenenergie über einen Pufferspeicher in das Heizsystem des Hauses einspeist. So werden die laufenden Kosten für Raumheizung und Warmwasser nachhaltig auf niedrigem Niveau gehalten und die Umwelt entlastet.

 

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