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Salzburg: Modernes Wohnen in historischer Mühle

10.05.06  

Die gswb hat die am Maxglaner Mühlbach gelegene Mühle samt deren Nebenhaus revitalisiert.

Die gswb hat die am Maxglaner Mühlbach gelegene Mühlesamt deren Nebenhaus revitalisiert und mit zwei im Erdgeschoß liegenden Geschäftslokalen sowie 14 Wohnungen in den Obergeschoßen neues Leben eingehaucht.

In den Mauern, wo vor hunderten Jahren Getreide gemahlen wurde, wohnen heute Familien. Die gswb hat die am Maxglaner Mühlbach gelegene Mühle samt deren Nebenhaus revitalisiert und mit zwei im Erdgeschoß liegenden Geschäftslokalen sowie 14 Wohnungen in den Obergeschoßen neues Leben eingehaucht. Weiters wurden auf dem Grundstück zwei neue Wohnhäuser mit insgesamt 18 Wohnungen errichtet. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf rund sechs Millionen Euro. Die feierliche Übergabe fand am Donnerstag, 11. Mai 2006, im Beisein des 2. Landtagspräsidenten MMag. Michael Neureiter, Landesrat Walter Blachfellner und Stadtrat Dr. Martin Panosch statt.

Baurecht einer Privatstiftung
Möglich gemacht wurde die Errichtung der insgesamt 32 Wohnungen und zwei Geschäftslokale durch die Einräumung eines Baurechts durch die Wartelsteiner Privatstiftung. "Dieses Projekt zeigt, dass ein privates Baurechtsmodell, beispielsweise einer Stiftung, sehr erfolgreich sein kann und damit dringend benötigte Mietwohnungen geschaffen werden können", erklärte der kaufmännische Geschäftsführer der gswb, Direktor Dr. Christian Wintersteller, im Rahmen der Übergabefeier.

Architektonische Herausforderung
Für den Leiter des Geschäftsbereichs Neubau der gswb, Prok. Bmstr. Franz Loidl, bestand die architektonische Herausforderung bei diesem Projekt, "ein harmonisches Nebeneinander der historischen Mühle – sie wurde im Jahr 1604 erstmals urkundlich erwähnt und trug die prominente Hausanschrift `Maxglan 1´ – mit den beiden neuen Wohnhäusern, zu erzielen." Für das historische Bauwerk hat die Stadt Salzburg sogar ein Erhaltungsgebot erlassen, womit die architektonische Bedeutung für den Stadtteil Maxglan hervorgestrichen wird.
Weiters galt es, eine zeitgemäße Haustechnik, die auch Solarenergie beinhaltet, mit großer Sorgfalt in den historischen Hausbestand zu integrieren und mit den beiden Neubauten zu kombinieren. Historische Bausubstanz erhalten
Mit der Planung der neuen gswb Wohnanlage am Maxglaner Mühlbach wurde das durch zahlreiche Großprojekte bekannte Salzburger Architekturbüro Windisch, Holzbauer & Partner beauftragt. Dem Team um Martin Windisch ist es in vorbildhafter Weise gelungen, die Grundsubstanz mit den alten Decken und Gewölben sowie den schönen Mauerleibungen wie beispielsweise die Umrahmungen der Eingänge aus Stein und das Haupttor zu erhalten und zu restaurieren.

gswb hat Revitalisierungserfahrung
Für die gswb Bautechniker ist die Mühle in Maxglan nicht das erste historische Bauwerk, das sie revitalisieren. Zu den Vorzeigeprojekten in diesem Bereich zählt zum Beispiel in der Landeshauptstadt Salzburg der Buchholzhof aus dem 17. Jahrhundert, in dem seit dem Jahr 2001 Familien ihr Zuhause gefunden haben, weiters das im Vorjahr fertig gestellte Schloss Arenberg, das zu einem modernen Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut wurde sowie das List-Haus in Hallein, welches ebenfalls als Wohnhaus revitalisiert wurde.


Rückfragehinweis:
gswb, Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft, Geschäftsführung,
Dir. Dr. Christian Wintersteller oder Prok. Bmstr. Franz Loidl, Ignaz-Harrer-Straße 84, 5020 Salzburg, Telefon: 0662/433181-0;

 

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