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gswb saniert Schloss Arenberg

24.09.03  

Infos vom Medien- und Fototermin auf Schloss Arenberg.

Pressetext des Medien- undFototermins auf Schloß Arenberg.

LH Dr. Franz Schausberger

Eine Nutzung von Schloss Arenberg, die der historisch-kulturellen Bedeutung gerecht wird, war seit dem Erwerb des Areals durch das Land Salzburg im Jahr 1988 ein besonderes landespolitisches Anliegen. Daher beteiligt sich das Land Salzburg auch am Umbau des Schlosses mit 360.000.- Euro.

Das hier im Schloss Arenberg entstehende Zentrum für höhere Studien in allen Bereichen der Wissenschaft und Kunst stärkt den Wissenschafts- und Forschungsstandort Salzburg sowohl national als auch international.

„Für mich ist das eine wichtige Ergänzung zu unseren drei Universitäten und der Salzburg Management Business School. Es freut mich, dass sich mit der American Austrian Foundation und der Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugenossenschaft nun zwei starke Partner zur Revitalisierung von Schloss Arnberg zusammengetan haben“, erklärte LH Dr. Franz Schausberger.

So bietet sich dabei die einmalige Gelegenheit, in diesem historisch bedeutsamen Gebäude eine Symbiose aus modern ausgestattetem Seminarzentrum und einer wissenschaftlichen und kulturellen Plattform mit internationaler Strahlkraft zu errichten.

Ein Schwerpunkt dabei ist die Einrichtung eines medizinischen Ausbildungszentrums. Basis dieses Programmschwerpunktes ist das Medical Program der American Austrian Foundation, die bislang eine hervorragende Arbeit, vor allem für die medizinische Ausbildung von Ärzten aus den ehemaligen Ländern des Ostblocks, geleistet hat und das amerikanische, österreichische und osteuropäische Ärzte miteinander verbindet.

Seit 1993 wurden bisher schon mehr als 5000 Ärzte aus 32 Ländern und Regionen durch dieses große Projekt am letzten Stand der Wissenschaft zum Wohle ihrer Patienten ausgebildet.

Das Bildungsministerium fördert die „Salzburg Medical Seminars“ mit jährlich 1 Mio. Euro und das Open Society Institute stellt zusätzlich 1 Mio. US Dollar pro Jahr zur Verfügung. („Memorandum of Understandig“ zwischen BM Gehrer und Georg Soros vom April 2003.)

Darüber hinaus erhält Salzburgs Ruf als Kulturland und bedeutender Treffpunkt im Herzen Europas einen weiteren wichtigen Impuls. Durch Umbau wird aus Schloss Arenberg ein kulturelles Zentrum, in dem Ausstellungen, Konzerte, Seminare und Workshops stattfinden und für die Wiener Philharmoniker Proben- und Clubräume zur Verfügung gestellt werden.

Dieses Projekt ist ein weiteres wichtiges Stärkefeld für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Salzburg und damit für das Zukunftsland Salzburg.

Bürgermeister Dr. Heinz Schaden

Anlässlich der Projektpräsentation zeigte sich Bürgermeister Heinz Schaden vom Projekt „Revitalisierung Schloss Arenberg“ sehr angetan.In diesem Haus wird die neue Heimstätte der American Austrian Foundation entstehen, einer Stiftung, die sich große Verdienste um die Herstellung internationaler Kontakte auf kultureller, wissenschaftlicher und akademischer Ebene zwischen Salzburg und vielen Teilen der Welt erworben hat.

„Wissenschaft und Kunst sind Markenzeichen der Stadt Salzburg, welche in der ganzen Welt bekannt sind. Auf diese `Marken´ zu setzen, ist auch aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll und vernünftig. Gerade deshalb ist dieser neue internationale Treffpunkt in der Stadt Salzburg im Sinne eines integrierten Standortmarketings richtig angesiedelt“, meinte dazu Bürgermeister Schaden. Nicht zuletzt, aber auch als Magnet für Qualitätstourismus, auf den die Stadt Salzburg mehr denn je setzt, wird diese neue Einrichtung von großer Bedeutung sein. Denn Gäste der Foundation gelten als Opinion-Leader und damit als Vermittler der Botschaft vom einzigartigen touristischen Angebot Salzburgs. Als Wirtschaftsreferent der Stadt versteht der Bürgermeister die Förderung des Projektes durch die Landeshauptstadt daher auch als einen wichtigen Beitrag der Stadt zur Aufwertung des Wirtschaftsstandortes in diesem hochwertigen und interessanten Segment.

Aus stadtplanerischer Sicht ergab sich mit dem Schloss Arenberg darüber hinaus die interessante Möglichkeit, einem historisch wertvollen Gebäude im Zentrum der Stadt neues Leben einzuhauchen. So erwartet sich die Stadt von diesem Projekt auch eine wirkliche Revitalisierung und Neugestaltung des Bürglsteins.
Besonders positiv sei in diesem Zusammenhang aber auch die Koordination unterschiedlicher, mit dem Projekt befasster Behörden und der GSWB gewesen, betonte der Bürgermeister.

Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft
Dir. Dr. Christian Wintersteller
Dir. DI Arch. Leonhard Santner


Die gswb engagiert sich mit der Revitalisierung von Schloss Arenberg maßgeblich an einem für Stadt und Land Salzburg zukunftsweisenden Projekt. „Als eine der größten Gemeinnützigen Bauvereinigungen Österreichs haben wir viel Erfahrung mit der Revitalisierung Historischer Bausubstanz und können bereits auf eine Reihe namhafter Projekte verweisen“, erklären die beiden gswb-Geschäftsführer Direktor Dr. Christian Wintersteller und Direktor D.I. Architekt Leonhard Santner

Mit der Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaft hat die Salzburg Stiftung der AAF einen kompetenten Partner, der auch langfristig finanzielle Sicherheit garantiert, gewonnen. So werden die Baukosten in der Höhe von knapp 5,6 Millionen Euro mit Hilfe von Mietenvorauszahlungen der Salzburg Stiftung, Bankdarlehen und Eigenmittel der gswb finanziert. Stadt und Land Salzburg beteiligen sich mit namhaften Förderungsbeträgen an die Salzburg Stiftung. Das revitalisierte Schloss wird an die gemeinnützige Schloss Arenberg Betriebsges.m.b.H. vermietet.

Die gswb hat das Projekt Arenberg im Frühjahr 2003 von der Salzburg Wohnbau übernommen, die dieses Vorhaben gemeinsam mit der Salzburg Stiftung entwickelt hat. Jetzt kommt es auf eine besonders sorgfältige Umsetzung der Baumaßnahmen unter Berücksichtigung der architektonischen und bauhistorischen Gegebenheiten an.

Ausschlaggebend bei der Projektentwicklung und Planung war das Ziel, ein historisch wertvolles, denkmalgeschütztes Gebäude als wissenschaftliches und kulturelles Zentrum einerseits zeitgemäß und funktionell zu gestalten, andererseits aber auch mit der historischen Bausubstanz verantwortungsvoll umzugehen. Die Prunkräume im ersten Obergeschoss stehen für Seminare, Konferenzen sowie Konzerte und Ausstellungen zur Verfügung. Weiters werden 43 Studentenwohnungen und zehn Faculty Suiten mit gehobenen Standard angeboten.
Mit der Planung wurden die Architekten Hans Scheicher und Rainer Kaschl beauftragt. Um einen zeitgemäßen Standard bieten zu können, wird ein Lüftungs- und Kühlsystem behutsam in das historische Bauwerk integriert. Die wertvollen Holzkasettendecken sowie die Tafelparkettböden werden sorgfältig restauriert. Auch der historisch wertvolle Dachraum mit seinem Gebälk wird großteils erhalten und im Mitteltrakt sichtbar.

Ursprüngliche originale Raumfolgen und Raumstrukturen werden herausgearbeitet, behutsam rekonstruiert und adaptiert. So bleiben beispielsweise im Erdgeschoss die Raumcharaktere mit den Gewölben und Säulenstellungen erhalten.

 

Schloss_Arenberg (1574k) >


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