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gswb errichtet „Samsunn“ für die Gemeinde Mariapfarr

24.09.03  

gswb errichtet „Samsunn“ für die Gemeinde Mariapfarr. Der heilklimatische Kurort Mariapfarr wird sich ab Herbst 2004 über ein neues Kur-, Vital- und Wellnesszentrum freuen können.

Der heilklimatische Kurort Mariapfarr wird sich ab Herbst 2004 überein neues Kur-, Vital- undWellnesszentrum freuen können.

Spatenstich am 16. September 2003

Der heilklimatische Kurort Mariapfarr wird sich ab Herbst 2004 über ein neues Kur-, Vital- und Wellnesszentrum freuen können. Am Dienstag, 16. September 2003 findet im Beisein von LH Stv. Mag. Gabi Burgstaller, LH Stv. Wolfgang Eisl, Bürgermeister Peter Schreilechner sowie der beiden gswb-Geschäftsführer Direktor DI Arch. Leonhard Santner und Direktor Dr. Christian Wintersteller die Spatenstichfeier mit der Bevölkerung statt.
Das neue Vital- und Wellnesszentrum gilt als eines der wichtigsten regionalen - von der EU geförderten - Schlüsselprojekte für den Lungau und wird sowohl für die einheimische Bevölkerung, als auch für die Gäste der gesamten Ferienregion eine besondere Attraktion darstellen.

Das über 5.600 Quadratmeter große Grundstück bietet ideale Voraussetzungen für das künftige Kur- und Wellnessangebot mit Klimatherapien mit Liegekuren und Heliotherapie sowie als Ausgangspunkt für die Terrainkur: Die Lage im unmittelbaren Anschluss an das Ortszentrum von Mariapfarr mit seinem Versorgungsangebot setzt das Konzept des „Gesundheitsdorfes mit den kurzen Wegen“ bestmöglich um. Darüber hinaus gilt die Lungauer Gemeinde als sonnenreichster Ort Österreichs.

Bereits in den 50er Jahren wurde auf dem Gelände eine Bade- und Saunaanlage errichtet, die jetzt bis auf die Freibecken abgetragen wird. „Das gesamte Bauwerk mit seiner geschwungenen Form integriert sich in den nach Süden geneigten Hang. Die Architektur stellt für den Lungau eine einzigartige und innovative Form dar und vereint die Elemente Sonne, Luft, Wasser und Landschaft“, erklärte der technische Geschäftsführer der gswb, Direktor DI Arch. Leonhard Santner.
„Die Kosten für dieses Projekt werden knapp 2,2 Millionen Euro betragen. Mit dem neuen Kur- und Wellnesszentrum stellt die gswb eindrucksvoll unter Beweis, dass Salzburgs größte Gemeinnützige nicht nur in der Errichtung von Wohnungen, sondern auch im Bereich kommunaler Freizeitbauten ein kompetenter Partner der Salzburger Gemeinden ist,“ so der kaufmännische gswb-Geschäftsführer, Direktor Dr. Christian Wintersteller.

Wellness auf drei Ebenen
Die Einrichtungen des neuen Gesundheitstempels sind auf einer Gesamtfläche von insgesamt 1.645 Quadratmetern, verteilt auf drei Ebenen untergebracht.
Von der Eingangshalle erreicht man auf kurzen Wegen die fünf medizinischen und sporttherapeutischen Behandlungsräume, den Sauna- und Vitalbereich, das Freibad sowie die Dachterrasse, wo die Heliotherapie stattfindet.
In der untersten Ebene sind die Trainings- und Gymnastikräume mit Umkleidekabinen sowie Duschen und WC-Anlagen für die medizinischen Einrichtungen, weiters verschiedene Nebenräume für den Hausbetrieb untergebracht. Zur Hangseite orientiert liegen weitere Räumlichkeiten mit Schließfächern und Kabinen gelangt. Um auch diese Räume mit Tageslicht zu versorgen, sind in den übergeordneten Abschnitten große Oberlichten vorgesehen.
Vor einer rückgratähnlichen tragenden Mittelwand ist eine zweigeschossige, von Sonne und Licht durchflutete Wandelhalle mit verschiedenen Wasserelementen als Mittelpunkt untergebracht. Besondere Attraktionen sind beispielsweise der Whirlpool, der Palmengarten mit Ruheliegen, sowie die Kneipp-Hydrotherapie, die als Felsengrotte mit Reinigungs-, Erlebnis- und Nebeldusche ausgeführt wird. Seitlich bei der Kneippanlage stürzt ein Wasserfall die Felsengrotte herab. In den Felsen werden Wärmebänke integriert.
Neben dem Zugang zu den Außenanlagen sind weitere Ruheräume untergebracht.
Von der Wandelhalle gelangt man in den großzügig angelegten Saunabereich.

Im Anschluss an die Kneippanlage wird auf einem erhöhten Niveau ein Cafe mit Bar, Tischen und Ruheliegen errichtet. Die Cafebar bzw. das Vitalbuffet wird ein schlank- und fitmachendes Angebot den Besuchern innerhalb und außerhalb der Anlage offerieren.
Von hier erreicht man über die Erlebnis- und Wandelrampe die Ruhegalerie in der nächsten Ebene sowie eine herrliche Sonnenterrasse auf dem Dach. Hier können die künftigen Gäste des neuen Kur- und Wellnesszentrums einen herrlichen Ausblick in die weite Landschaft genießen.
Besonders erwähnenswert ist auch eine Galerie, von der man eine außenliegende Felsensauna erreicht. Sie wird nach dem vorgelagerten Gebirgszug „Schlafender Riese“ benannt.

Zukunftsweisendes medizinisches Konzept
Mit klassischer Klimatherapie, Terrainkur, Liegekuren und Heliotherapie verfolgt die Gemeinde Mariapfarr ein gut durchdachtes, neues medizinisches Kurkonzept.
Für die medizinische Beratung konnten namhafte Experten wie etwa Prof. DDr. med. Angela Schuh, von der Uni München, Prim. Prof. DDr. med. Anton Wicker und Prim. Doz. Dr. med. Michael Studnitzka vom St. Johann-Spital Salzburg, Prim. Prof. Dr. med. Alfred Aigner vom Institut für Sportmedizin Salzburg sowie Landessanitätsdirektor Dr. med. Christoph König gewonnen werden.
Für die medizinische und sporttherapeutische Betreuung der Gäste im Alltagsbetrieb stehen ein Sportwissenschafter, ein Sportarzt, ein Facharzt für physikalische Medizin sowie Physiotherapeuten und Masseure zur Verfügung.
Mariapfarrs neues Wellnesszentrum ist auch Ausgangspunkt für ein insgesamt 120 Kilometer langes Netz an Nordic-Walking-Wegen. Auf 15 verschiedenen Wegen mit Distanzen zwischen drei und knapp 15 Kilometern Länge überwindet man Höhenunterschiede von bis zu 400 Metern. Gleichzeitig stellt dieses Wegenetz den größten zertifizierten Nordic Walking Park Österreichs dar.


Kurzinformation zum neuen Kur-, Vital- und Wellnesszentrum Mariapfarr

Baubeginn / Spatenstich:
16. September 2003

Geplante Übergabe:
Herbst 2004

Bauherr:
Gemeinde Mariapfarr

Baumanagement:
gswb – Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft

Planung:
Arch. DI Richard Nikolussi, Bludenz

Baukosten:
rd. 2,2 Millionen Euro

Grundstücksgröße:
5.675 Quadratmeter

Nutzfläche insgesamt:
1.645 Quadratmeter

Umbauter Raum:
6.644 Kubikmeter




Rückfragehinweis:
gswb, Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft, Geschäftsführung,
Dir. DI Arch. Leonhard Santner oder Dir. Dr. Christian Wintersteller, Ignaz-Harrer-Straße 84, 5020 Salzburg, Telefon: 0662/433181-0; www.gswb.at

Oder:

Gemeinde Mariapfarr, Bürgermeister Peter Schreilechner,
Telefon: 06473/8212.

 

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