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Spendenübergabe nach Wohnhausbrand

22.07.13  

Einen Tag nach Weihnachten standen im Vorjahr mehrere Familien aus Saalfelden vor dem Nichts. Ein Großbrand hatte ihre Wohnungen zerstört.

Dank rascher Hilfe durch die gswb, die Stadtgemeinde und die Bevölkerung waren die Betroffenen bald wieder guter Hoffnung.
Auf Grund eines defekten Kühlschrankes brach am 25. Dezember 2012 in einem Mehrfamilienhaus in der Berthold Pürstinger Straße in Saalfelden ein Großbrand aus. Durch das rasche Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr konnten alle Personen in Sicherheit gebracht werden. Zwei Wohnungen wurden zur Gänze zerstört, weitere Wohnungen wurden durch das Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. 26 Menschen mussten evakuiert werden und in Ausweichquartieren untergebracht werden. „Vordringlichste Aufgabe war es, die betroffenen Familien in Ersatzquartieren unterzubringen. Dank gebührt dem Salzburger Studentenwerk, das mit der Bereitstellung von Zimmern im naheliegenden Schülerheim sofort geholfen hat. Nach den Feiertagen haben Techniker der gswb sogleich mit der Erstellung eines Sanierungskonzeptes begonnen, um rasch mit den Aufräum- und Bauarbeiten starten zu können", schildert Dir. Dr. Bernhard Kopf, technischer Geschäftsführer der gswb.
Die Stadtgemeinde organisierte gemeinsam mit privaten Initiatoren und Vereinen eine Spendenaktion für die Brandopfer. „Einige Bewohner standen vor dem Nichts", erzählt Andrea Messner vom Wohnungs- und Sozialamt der Stadtgemeinde Saalfelden. „Sie hatten weder Bettwäsche noch Handtücher und Geschirr. Alles war den Flammen zum Opfer gefallen. Bei einigen Mietern waren die Schäden nicht oder nur teilweise durch Versicherungen gedeckt." Das Schicksal der Bewohner löste bei vielen Mitbürgern Betroffenheit aus. Es folgte eine Welle der Hilfsbereitschaft. Unzählige Sachspenden trafen bei der Gemeinde ein. Und auf dem Spendenkonto wurde fleißig eingezahlt.
Mit Unterstützung von Mittelschullehrer Gebhard Stefl, des Lions Clubs und der SPÖ Frauen konnte ein beachtlicher Geldbetrag für die Brandopfer gesammelt werden.
Im Zuge der Generalsanierung des beschädigten Wohnhauses wurden das Stiegenhaus, alle Eingangstüren zu den Wohnungen und das Hausportal erneuert. Darüber hinaus wurden in allen
Wohnungen Elektroheizungen eingebaut, die den Familien einen zeitgemäßen Standard bieten.
„Unsere Aufgaben umfassten auch die Koordination der Gebäude- und Haushaltsversicherungen sowie die Zusammenarbeit mit den Sachverständigen. Weiters hat die gswb die Mietzahlungen für die Ersatzquartiere geleistet. Unser Gebietsbetreuer Paul Herzog war vor Ort Ansprechpartner für alle Beteiligten", so gswb-Geschäftsführer Kopf.
Mitte Mai dieses Jahres sind die Bewohner wieder in ihre Wohnungen eingezogen. Im Rahmen eines gemeinsamen Grillfestes folgte nun die Übergabe der Spenden an die Betroffenen. Symbolisch für den Wiederaufbau und die Hoffnung, welche die Hausbewohner durch die große Hilfsbereitschaft schöpfen konnten, wurde ein Bäumchen im Garten der Wohnanlage gepflanzt.

 

Bildtext: Ein Baum als Symbol für die Wiederaufbau des zerstörten Wohnhauses(von links) 1. Reihe die Hausbewohnerinnen Snjezana Pavlovic, Spasa Veselinovic, Vanaki Rana. 2. Reihe: Dir. Dr. Bernhard Kopf, Bauleiter Sebastian Breitfuß (Fa. Polygon), Bürgermeister Erich Rohrmoser. 

 

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