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Seniorenwohnhaus muss statisch verstärkt werden

17.04.12  

Neuberechnung der Statik ergab an einigen Stellen Unter­dimen­sionierungen Zu keiner Zeit bestand und besteht Gefahr für BewohnerInnen und MitarbeiterInnen Stadtgemeinde fordert rasche und normgerechte Sanierung

Die gswb hat in den Jahren 2006-2008 als Bauherr das Seniorenwohnhaus Seekirchen errichtet und dieses Haus im Frühjahr 2008 der Stadtgemeinde Seekirchen als Generalmieterin übergeben. Nach der Übergabe wurden Undichtheiten im Tiefgaragenboden festgestellt. Im daraus folgenden - derzeit noch andauernden - Gerichtsverfahren behauptet die Baufirma dazu statische Mängel in der Bodenplatte.

Die gswb als Bauherr hat deshalb in Abstimmung mit der Stadtgemeinde Seekirchen das renommierte Grazer Ziviltechnikerbüro von Univ. Prof. Dr. Lutz Sparowitz und DI Dr. Pius Wörle  beauftragt, für das Seniorenwohnhaus die gesamte Statik neu zu berechnen und die Berechnungen des seinerzeit für den Bau beauftragten Statikerbüros TDC Team Depisch Consult Ziviltechniker GmbH zu überprüfen.

„Dr. Wörle und die gswb haben mich am 11. April 2012 über das auf der Neuberechnung beruhende Maßnahmenkonzept informiert. Dr. Wörle hat festgestellt, dass zwar eine Unterdimensionierung an einigen Stellen in der Berechnung des Statikerbüros TDC Team Depisch Consult Ziviltechniker GmbH vorliegt, allerdings zu keiner Zeit Gefahr für die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des Seniorenwohnheimes bestanden hat. Im Namen der Stadt Seekirchen verlange ich aber die unverzügliche Beseitigung der festgestellten Mängel", erklärt die Bürgermeisterin von Seekirchen, Mag. Monika Schwaiger.

Aufgrund der Überprüfung der Statik durch Dr. Wörle ist es notwendig, im Seniorenwohnhaus punktuelle statische Verstärkungen vorzunehmen.

Schwaiger fordert, „dass die arbeitsbedingten Lärm- und Staubbelästigungen für die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen in den betroffenen Trakten des Seniorenwohnhauses so gering wie möglich gehalten und entsprechend dem baubehördlichen Auftrag durchgeführt werden. Die Arbeiten dürfen maximal drei bis vier Wochen dauern."

„Ich arbeite mit der Heimleitung bereits an einem Konzept für einen reibungslosen Ablauf, sodass ehest möglich mit den Arbeiten begonnen werden kann. Die Kosten sind nach bisherigem Kenntnisstand zur Gänze durch die Haftpflichtversicherung des Statikerbüros TDC Team Depisch Consult Ziviltechniker GmbH gedeckt. Ich bin von der Versicherung beauftragt, die Arbeiten zu planen und an der Umsetzung mitzuwirken", betont  DI Dr. Pius Wörle.

„Um eine kurze Bauzeit halten zu können, fordert die gswb von der Versicherung auch die Kostenübernahme einer mobilen Ersatzlösung in Form von Wohncontainern, wohin die BewohnerInnen während dieser Zeit ausweichen können", so der Technische Geschäftsführer der gswb, Dir. Dr. Bernhard Kopf. Nach diesem Konzept müssten einige BewohnerInnen jeweils für eine Woche in das mobile Ausweichquartier verlegt werden.

Kopf ergänzt: „Für die gswb ist sowohl die völlige Mangelfreiheit des Bauwerks, als auch die Verträglichkeit der Arbeiten für unsere Kunden oberstes Ziel."

 

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