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70 Jahre gswb - 70 Jahre Wohnsicherheit - gswb sponsert Solaranlage für Rotes Kreuz

11.11.09  

Die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft (gswb) wurde vor 70 Jahren gegründet und ist mit mehr als 34.000 Verwaltungseinheiten Salzburgs größte Bauvereinigung.

Anlässlich dieses „runden" Geburtstages sponserte die im Besitz von Stadt und Land Salzburg stehende gemeinnützige Wohnbaugesellschaft die Errichtung einer Solaranlage auf dem Dach der Bezirksstelle Hallein des Roten Kreuzes.

Am 11. November fand die feierliche Übergabe durch die beiden gswb-Geschäftsführer Dir. Arch. DI Leonhard Santner und Dir. Dr. Christian Wintersteller an Landesrettungskommandant Anton Holzer und Bezirksrettungskommandant Anton Meisl statt.

 

Warum eine Solaranlage und warum Hallein?

Der Grund, warum sich die gswb anlässlich ihres 70-Jahr-Jubiläums für das Sponsoring einer Solaranlage für das Rote Kreuz in Hallein entschieden hat, kommt nicht von ungefähr. „Wir forcieren seit Ende der 90er Jahre die Errichtung von Solaranlagen auf unseren Häusern und sind mit fast 9.000 Quadratmetern Kollektorfläche mittlerweile größter Betreiber von Solaranlagen im Land Salzburg", erklärt der technische Geschäftsführer der gswb, Direktor Arch. DI Leonhard Santner. 

Ebenso liegt die Entscheidung, gerade das Rote Kreuz Hallein bei der Errichtung dieses umweltschonenden Energiesystems zu unterstützen, für die gswb-Geschäftsführung auf der Hand: „Die gswb steht als Stadt-Land-Gesellschaft seit 70 Jahren für Wohnungssicherheit in unserem Bundesland. Sie versteht sich auch als erste Adresse für die Realisierung von Bauaufgaben für die Salzburger Gemeinden und andere Institutionen mit Aufgaben im Dienste des öffentlichen Wohls. Zudem sind wir mit rund 2000 verwalteten Wohnungen im Zentralraum Hallein stark vertreten", so der kaufmännische Geschäftsführer der gswb, Direktor Dr. Christian Wintersteller.

 

gswb als Partner des Roten Kreuzes

100 Jahre Rotes Kreuz Salzburg - 70 Jahre Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft. Zwei gemeinnützige Unternehmen, die den Menschen in diesem Land helfen und Sicherheit geben. „Wir freuen uns daher besonders, dass uns die gswb mit ihrem großen Know-how im Bereich thermischer Solarenergie bei der Errichtung einer derartigen Anlage maßgeblich unterstützt und wir mit diesem neuen Energiesystem zum Schutz unserer Umwelt beitragen", so Landesrettungskommandant Anton Holzer.

Die neue Solaranlage auf dem Dach der Bezirksstelle Hallein liefert mit einer Kollektorfläche von 15 Quadratmeter jährlich rund 6000 kWh kostenlose Energie. „Dieser Solarertrag entspricht einer Gasmenge von 800 Kubikmetern und einer CO2-Einsparung von jährlich mehr als 2000 Kilogramm", freut sich Bezirksrettungskommandant Anton Meisl.

Konzipiert und geplant wurde das neue Energiesystem des Halleiner Rot Kreuz Stützpunktes vom Leiter der gswb-Haustechnik, Helmut Meisl.

 

Zukunftsweisend und verantwortungsbewusst: Erneuerbare Energie

Energie sparen und sinnvoll einsetzen - die gswb nimmt als größte gemeinnützige Wohnbauvereinigung im Bundesland Salzburg die Verantwortung für die nächsten Generationen ernst. Seit Ende der 90er Jahre wird bei nahezu jedem Neubau eine Solaranlage verbaut. Aber nicht nur die Bewohner neuer Wohnhäuser profitieren von kostenloser Sonnenenergie. Auch im Zuge von Großsanierungen werden - wo immer es technisch möglich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ist - Solaranlagen errichtet. Erste Versuche der gswb, kostenlose Sonnenenergie für Raumheizung und Warmwasseraufbereitung zu nutzen, gehen auf die 70er Jahre zurück. Der große Durchbruch gelang mit der Perfektionierung der Solartechnologie in den 90er Jahren mit der gswb-Wohnanlage Gneis-Moos in der Stadt Salzburg. Auch heute noch ist diese Anlage mit ihrem 410 Quadratmeter großen Solardach und einem 100.000 Liter großen Pufferspeicher eine der bedeutendsten im europäischen Raum. Nach wie vor zählt zu den „solartechnischen Höhepunkten" der gswb das Kollektorfeld auf der Wohnanlage Salzburg-Bolaring, die mit einer Fläche von 1.056 Quadratmeter auch heute noch als die größte thermische Solaranlage im Bundesland Salzburg gilt.

Mit zusammen fast 9.000 Quadratmetern Kollektorfläche ist die gswb der größte Betreiber thermischer Solaranlagen im Bundesland Salzburg.

 

gswb mehrfach ausgezeichnet

Die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft ist führend, wenn es um die Umsetzung innovativer Energiekonzepte geht. Dafür wurde die gswb wiederholt mit Energie-Preisen ausgezeichnet.

  • 2001 Österreichischer Solarpreis (Eurosolar Austria)
  • 2002 Landesenergiepreis (Sonderkategorie)
  • 2002 Energy Globe - Bundeslandsieger
  • 2003 Die schönste Solaranlage Österreichs - Nominierung (Architekturstiftung Österreich)
  • 2004 Landesenergiepreis (Kategorie Sanierung)
  • 2005 Landesenergiepreis (Kategorie Nicht-Wohngebäude)
  • 2005 Landesenergiepreis (Kategorie Sanierung)
  • 2005 Landesenergiepreis (Sonderpreis an Helmut Meisl, Leiter der Abteilung Haustechnik der gswb)
  • 2007 Energy Globe (Kategorie Wohnbau / Franz-Ofner-Strasse)
  • 2007 Energy Globe (Kategorie Sanierung / Plainstrasse)
  • 2008 Nominierung Österreichischer Klimaschutzpreis
  • 2009 Energy Globe (Kategorie Feuer / Wohnanlage Engelbert-Weiss-Weg)
  • 2009 Nominierung Österreichischer Klimaschutzpreis

 

gswb ist klima:aktiv-Partner

Die gswb hat im Jahr 2007 die klima:aktiv-Partnerschaftsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft unterzeichnet. Der klima:aktiv Gebäudestandard ist ein Qualitätsnachweis für Häuser und Passivhäuser und garantiert energie-effizientes, ökologisches und behagliches Wohnen. Neben der Energieeffizienz werden auch die Aspekte Planungs- und Ausführungsqualität, Baustoffe und Konstruktion sowie Komfort und Raumluftqualität bewertet.

 

Im Bild v.l.n.r.:

Dir. Dr. Christian Wintersteller, Helmut Meisl,
Bezirksrettungskommandant Anton Meisl, Landesrettungskommandant Anton Holzer, Dir. Arch. DI Leonhard Santner, Rotes Kreuz Bezirksgeschäftsführer Peter Dioszeghy.

 

 

Rückfragehinweis:

gswb, Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft, Pressestelle, Dr. Alexander Tempelmayr, Ignaz-Harrer-Straße 84, 5020 Salzburg, Telefon: 0664/3511 793; alexander.tempelmayr@gswb.at;  www.gswb.at

 

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