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Spatenstich für 300 Wohnungen auf dem Stadtwerkeareal - gemeinsames Projekt von gswb und Heimat Österreich

15.10.09  

Auf dem ehemaligen Stadtwerke Areal errichten die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft (gswb) und die Heimat Österreich rund 300 Wohnungen, Kindergarten, Studentenheim sowie eine Tiefgarage und Geschäftslokale.

Die gswb errichtet davon etwa 200 Wohnungen sowie den Kindergarten, die Heimat Österreich baut 100 Wohnungen und das Studentenheim. In den Erdgeschosszonen der insgesamt zehn Häuser werden zum Teil Geschäftslokale untergebracht.

„Dieses größte Stadtentwicklungsprojekt der vergangenen Jahre bietet uns gemeinnützigen Wohnbauträgern die Möglichkeit einerseits `ein Stück Stadt neu zu bauen´, andererseits aufgrund der hohen Anzahl an Einheiten aber auch zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt in Salzburg beizutragen", erklärt der Technische Geschäftsführer der gswb, Direktor Arch. DI Leonhard Santner. Das Projekt stadt:werk:lehen ist aus einem Wettbewerb hervorgegangen, hinter dem ein Masterszenario von Max Rieder steht. Zum Siegerprojekt für den Wohnbau wurden von der Jury die Entwürfe des Wiener Architekturbüros transparadiso gekürt. „Besonders erfreulich ist auch die Förderung des Gesamtprojekts durch die EU mit insgesamt rund 2,6 Millionen Euro", so Santner. Das EU-Förderprogramm „Concerto II - Green solar cities" sieht die Unterstützung innovativer Energiesysteme, die im Zuge von repräsentativen Bauvorhaben umgesetzt werden, vor.

 

Wohnungen von 48 bis 94 Quadratmeter

„Die Größen der geräumigen und gut geschnittenen Zwei-, Drei- und Vierzimmer-Wohnungen, werden zwischen 48 und 94 Quadratmeter liegen. Aber auch Maisonettenwohnungen werden zur Verfügung stehen", beschreibt Heimat Österreich Geschäftsführer Direktor Mag. Otto Straka das Wohnprojekt.

Mit einem Mietpreis von rund acht Euro inklusive Heizung, Betriebskosten und Mehrwertsteuer pro Quadratmeter werden die beiden gemeinnützigen Wohnbauträger Heimat Österreich und gswb in zentraler Stadtlage qualitativ hochwertigen Wohnraum zu einem günstigen Preis anbieten können.

 

Neuer Kindergarten für die Stadt

Eines der insgesamt zehn Häuser wird einen Kindergarten beherbergen, der viel Freiraum bietet. Auf drei Ebenen mit insgesamt 1.200 Quadratmeter Nutzfläche werden insgesamt fünf Kindergarten-Gruppen und eine Kinderhort-Gruppe untergebracht. Bis zu 150 Kinder und Jugendliche können hier betreut werden. Großzügig bemessen sind die Spielflächen im Freien: Etwa 1.100 Quadratmeter sind als Garten ebenerdig angelegt, weitere rund 300 Quadratmeter wird es auf dem Dach des Hauses geben.

 

Modernes Studentenheim

Die Heimat Österreich errichtet für die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg - Privatstiftung ein Studentenheim mit einer gesamten Wohnnutzfläche von rund 3.000 Quadratmetern und 97 Betten. Für die Planung zeichnet das Salzburger Architekturbüro Forsthuber & Scheitauer verantwortlich. Die 1-Bett-Zimmer werden inklusive Bad und Kochnische zwischen 25 und 30 Quadratmeter groß sein. Die Baukosten für das neue Heim, das vom Salzburger Studentenwerk betrieben wird, betragen rund 6,5 Millionen Euro. Der Betrieb wird mit dem Wintersemester 2011/2012 aufgenommen.

Im Erdgeschoss des Hauses werden gewerblich nutzbare Flächen im Ausmaß von rund 670 Quadratmeter entstehen.

 

Zukunftsweisendes Energiesystem

Mit insgesamt rund 1.650 Quadratmetern Kollektorfläche wird auf dem ehemaligen Stadtwerke Areal die größte Solaranlage im Bundesland Salzburg entstehen und kostenlose Sonnenenergie in einen rund 200.000 Liter großen Pufferspeicher einspeisen. Das Primärenergiesystem der neuen Wohnanlage, die im Niedrigstenergiehausstandard errichtet wird, basiert auf Fernwärme, welche in Salzburg ebenfalls aus erneuerbarer Energie wie zum Beispiel Industrieabwärme, gespeist wird.

Besonders erwähnenswert ist jedoch eine rund 200 Quadratmeter große Photovoltaikanlage, die es im Wohnbau in dieser Größenordnung noch nicht gegeben hat. Sie wird elektrische Energie für den Allgemeinstrom wie zum Beispiel Beleuchtung der Tiefgarage, der Stiegenhäuser und Außenanlagen bereit stellen.

 

Bildtext: V.l.n.r.: Dir. Mag. Otto Straka (Heimat Österreich), Prok. Dr. Peter Rassaerts (gswb), Mag. Alexander Mandl (Prisma), Dir. Arch. DI Leonhard Santner (gswb), Landesrat Walter Blachfellner, DI Inge Strassl (SIR), Stadtrat Johann Padutsch und Mag. Michael Strebl (Salzburg AG)

 

Rückfragehinweis:

gswb, Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft, Pressestelle, Dr. Alexander Tempelmayr, Ignaz-Harrer-Straße 84, 5020 Salzburg, Telefon: 0664/3511 793;  www.gswb.at

 

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