Startseite > Aktuell > Neuigkeiten > Umweltpreis für neue Strubergassensiedlung

Umweltpreis für neue Strubergassensiedlung

30.11.17  

Insgesamt 78 Projekte wurden bei der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) eingereicht.

Die Stadt Salzburg wurde in der Kategorie „Nachhaltige Kommune" für das Projekt "Quartierssanierung Strubergasse - Salzburg" mit dem Umweltpreis  2017 ausgezeichnet. Die gswb war an der Vorbereitung und Umsetzung von Salzburgs größtem Siedlungserneuerungsprojekt maßgeblich beteiligt. Initiiert wurde das Projekt von Stadtrat Johann Padutsch, in der Stadtregierung und im Gemeinderat wurde das Vorhaben insbesondere vom früheren Bürgermeister Dr. Heinz Schaden und der ehemaligen Stadträtin Mag. Claudia Schmidt unterstützt. Die Arbeitsgruppe für die Konzeption und den Rahmenplan sowie die Abwicklung der Förderungen und die Qualitätsicherung für den Sanierungsteil wurde von Ing. Inge Straßl, vom Salzburger Institut für Raumordnung & Wohnen geleitet.
Die begehrte Auszeichnung nahmen für die Stadt Salzburg Stadtrat Johann Padutsch und Ing. Michael Klock gemeinsam mit dem Technischen Geschäftsführer der gswb, Dir. Dr. Bernhard Kopf und Architekt Wilhelm Lankmayer am 29. November 2017, in Wien entgegen.

 

Größtes Siedlungserneuerungsprojekt

Die Erneuerung der Strubergassensiedlung war Salzburgs größtes Projekt einer Quartierssanierung. In dem Projekt wurde nicht nur Neubau und Sanierung kombiniert, sondern auch ein integratives Energie-, Freiraum- und Mobilitätskonzept mit Vorbildcharakter entwickelt und umgesetzt. Das Gesamtkonzept für die Quartierserneuerung wurde in Zusammenarbeit mit Stadtpolitik und den Bewohnern erarbeitet. In einer ersten Phase wurden 14 Häuser mit 286 Wohnungen umfassend saniert und weitere zwölf Häuser in Etappen abgebrochen sowie 350 neue Wohnungen nach den Plänen von LC4 - w.lankmayer architektur ZT GesmbH errichtet.

 

gswb und Wohnungsamt managten Absiedelung

Voraussetzung für die in mehreren Etappen umgesetzten Neubauvorhaben war die erfolgreiche und reibungslose Absiedelung der Mieter, die in den für den Abbruch bestimmten Häusern lebten. Geschulte Mitarbeiter der gswb-Hausverwaltung und des Wohnungsamtes führten mit jedem einzelnen, der rund 340 betroffenen Mieter, Gespräche. Allen „Absiedlern" wurden geeignete Alternativwohnungen angeboten, gemeinsam besichtigt und Hilfe bei der Übersiedelung geleistet, vielen konnte in Neubauten in unmittelbarer Nachbarschaft eine neue Wohnung vermittelt werden.

 

Vorbildhaftes Erneuerungskonzept

Mit einem übergreifenden Freiraum- und Mobilitätskonzept, geplant von Landschaftsarchitekt Peter Aicher, wurden die alten und neuen Bauteile verbunden, Fahrradabstellplätze und Gemeinschaftsgärten errichtet und die zuvor unbefriedigende Organisation der PKW-Abstellplätze neu geordnet. Durch die energetische Verbesserung der Gebäude und den Umstieg auf umweltfreundliche Beheizung können zudem jährlich rund 1480 Tonnen CO2 in dieser Siedlung eingespart werden.

Den Abschluss dieses Siedlungserneuerungsprojektes bildete die Übergabe des letzten Neubaus in der Roseggerstraße mit insgesamt 23 modernen, lichtdurchfluteten Wohnungen samt Tiefgarage.

 

Das SIR - Salzburger Institut für Raumordnung & Wohnen hat eine umfangreiche Broschüre über die Erneuerung der Strubergassensiedlung veröffentlicht. Nähere Infos dazu beim SIR, Schillerstraße 25,  A-5020 Salzburg, Tel: ++43  (0)662  623455  37, www.sir.at.

 

Von links: Monika Auer (ÖGUT Generalsekretärin), Bernd Sengseis (Österreichischer Städtebund), Stadtrat Johann Padutsch, Ing. Michael Klock, Rene Alfons Haiden (ÖGUT Präsident), Dir. Dr. Bernhard Kopf, Architekt Wilhelm Lankmayer.

 

Die neue Strubergassensiedlung.

 


nach oben
zurück  |   nach oben  |   drucken Impressum  |   Datenschutz